Der Soziobock
Theodor W. Bock, der Soziobock, beobachtet die Gesellschaft bevorzugt aus kritischer Distanz. Seine derzeitige Wirkungsstätte ist ein wechselndes urbanes Umfeld zwischen Institut, Rundfunkstudio und schlecht beleuchtetem Café. Von dort aus analysiert er die spätkapitalistische Herde, ihre Rituale, ihre Triebe und ihre ungebrochene Lust an falschem Trost.
Als kritischer Bock mit ausgeprägtem Misstrauen gegenüber Affirmation zerlegt er Kulturprodukte, Alltagspraktiken und Organisationsstrukturen mit ruhiger Stimme und scharfem Horn. Unternehmen buchen ihn gern für Impulsvorträge, aus denen sie beunruhigt, aber geläutert hervorgehen. Bitte beachten Sie: Der Soziobock verweigert einfache Lösungen grundsätzlich.
Der Soziobock hört Musik nur widerwillig, am ehesten jedoch „I Put a Spell on You“ in einer möglichst frühen, unbearbeiteten Aufnahme. Er ist überzeugt, dass es kein richtiges Leben im falschen Gehege gibt – bietet aber an, dies im Rahmen einer abendfüllenden Keynote ausführlich zu begründen.